Die Staatsanwaltschaft hat im Fall um den mutmaßlichen Millionenbetrug bei der Lebenshilfe Anklage erhoben - das Landgericht muss diese jetzt noch zulassen. - © Archivfoto: Bernhard Preuss
Die Staatsanwaltschaft hat im Fall um den mutmaßlichen Millionenbetrug bei der Lebenshilfe Anklage erhoben - das Landgericht muss diese jetzt noch zulassen. | © Archivfoto: Bernhard Preuss

NW Plus Logo Mehr als 200 Fälle Mutmaßlicher Millionenbetrug: Anklage gegen Horn-Bad Meinberger Fahrdienstleiter

Ein 57-Jähriger soll ein Busunternehmen zum Transport behinderter Menschen erfunden und seinem Arbeitgeber hunderte falsche Rechnungen vorgelegt haben. Das Geld griff er dann selbst ab, vermutet die Staatsanwaltschaft.

Janet König

Detmold. Nach einem langwierigen Ermittlungsverfahren hat die Detmolder Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 205 Fällen gegen einen ehemaligen Fahrdienstleiter der Lebenshilfe erhoben. Der Horn-Bad Meinberger (57) soll ein Busunternehmen zum Transport behinderter Menschen erfunden und seinem Arbeitgeber hunderte falsche Rechnungen vorgelegt haben. Das Geld griff er dann selbst ab, vermutet die Staatsanwaltschaft. Insgesamt geht es um rund 900.000 Euro. Nun muss die große Strafkammer die Anklage nur noch zur Hauptverhandlung zulassen, teilt Landgerichtssprecher Wolfram Wormuth auf Anfrage mit. Dann wird verhandelt.

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