Schlechter Start: Derzeit geht Finn ohne den von Arzt und Therapeuten empfohlenen Schulbegleiter in seine Klasse. Das setzt den Sechsjährigen stark unter Druck und macht ihm Angst. (Themenbild) - © imago/photothek
Schlechter Start: Derzeit geht Finn ohne den von Arzt und Therapeuten empfohlenen Schulbegleiter in seine Klasse. Das setzt den Sechsjährigen stark unter Druck und macht ihm Angst. (Themenbild) | © imago/photothek

NW Plus Logo Alleingelassen Behindert in der Grundschule: Für Finn wird der Schulstart zur Tortur

Der sechsjährige Finn hat eine Regulationsstörung. Seit kurzem geht er zur Schule. Um den Alltag hier zu schaffen, bräuchte er eine Schulbegleitung. Doch trotz Schwerbehindertenausweis hat die Familie eine Absage erhalten.

Anneke Quasdorf

Lisa Redecker ist wütend. Und sie fühlt sich ohnmächtig. Seit vergangener Woche geht ihr sechsjähriger Sohn in die Schule. Von vornherein war klar, dass er dabei Unterstützung brauchen würde. Denn Finn (Name geändert) hat eine Regulationsstörung, bescheinigt durch Pflegegrad 2 und einen Schwerbehindertenausweis. Schon vor einem Jahr hatte seine Mutter sich deshalb um einen vernünftigen Schulplatz und eine Schulbegleitung für ihn gekümmert. Doch es kam alles anders.

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