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Im Rhein wird in den kommenden Tagen voraussichtlich immer weniger Wasser fließen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes erwartet, dass die Wasserstände bis zum Wochenende weiter fallen. - © Federico Gambarini
Im Rhein wird in den kommenden Tagen voraussichtlich immer weniger Wasser fließen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes erwartet, dass die Wasserstände bis zum Wochenende weiter fallen. | © Federico Gambarini

Fähre stellt Betrieb ein Niedriger Wasserstand: Trockenheit setzt Schifffahrt in NRW zu

Der Wasserstand der Weser sinkt weiter. Auch andere Gewässer nähern sich Tiefstwerten.

Ingo Kalischek
12.08.2022 , 05:00 Uhr

Düsseldorf/Höxter. Die Trockenheit wirkt sich weiter auf die Gewässer in NRW aus. Wegen des niedrigen Wasserstands auf der Weser wurden in Höxter am Donnerstag die Fahrgastschifffahrt und eine Pendelfähre für Fußgänger und Fahrradfahrer eingestellt. Mit dem derzeit stark sinkenden Wasserstand der Weser wurde bereits gerechnet. Der Grund: Der Fluss wurde zu Wochenbeginn noch durch Zuschusswasser aus der Eder- und Diemeltalsperre gestützt, wie Dominik Rösch von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BAFG) gegenüber nw.de mitteilt. Diese Menge lasse aber zunehmend nach. „Die Bezuschussung wird voraussichtlich in der kommenden Woche eingestellt“, so Rösch. Auch weitere Flüsse werden so „aufgehöht“. Die Elbe erhält zum Beispiel noch über mehrere Wochen hinweg Wasser aus tschechischen Talsperren.

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