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Im vergangenen Jahr gab es 7.411 akute Kindeswohlgefährdungen in NRW. - © Symbolfoto: Pixabay
Im vergangenen Jahr gab es 7.411 akute Kindeswohlgefährdungen in NRW. | © Symbolfoto: Pixabay

Familien Deutliche Zunahme der Kindeswohlgefährdungen in OWL

2021 wurden knapp 40 Prozent mehr Verfahren bearbeitet als noch 2017. Die Jugendämter sehen dafür mehrere Gründe.

Sebastian Beeg
02.08.2022 | Stand 13.09.2022, 09:21 Uhr

Düsseldorf/Bielefeld. Die Zahlen sind alarmierend. Im vergangenen Jahr haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen in insgesamt 55.363 Fällen eine Einschätzung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorgenommen. Das waren knapp 1.000 Fälle mehr als 2020 (54.347/+1,9 Prozent) und knapp 16.000 Fälle mehr als noch 2017 (39.478/+40,2 Prozent). Das geht aus Zahlen hervor, die der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) veröffentlichte.

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