Gerodeter Wald im Eggegebirge, Kreis Paderborn, am Horizont: ein Windpark. - © picture alliance / Jochen Tack
Gerodeter Wald im Eggegebirge, Kreis Paderborn, am Horizont: ein Windpark. | © picture alliance / Jochen Tack

NW Plus Logo Schwarz-Grün in NRW Kritik am Koalitionsvertrag: "Freifahrtschein für Windkraft im Wald"

Energie-Lobbyisten hätten den Grünen bei den Koalitionsaussagen "die Hand geführt" bemängeln Naturschützer. Für Teuto und Wiehengebirge haben sie klare Minimalforderungen.

Florian Pfitzner

Natur- und Artenschützer haben den schwarz-grünen Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen kritisiert. Die Bezirkskonferenz Naturschutz in Ostwestfalen-Lippe zeigte sich "entsetzt, welche Tabubrüche im Wald geplant sind". CDU und Grüne wollten "den Wald vollständig als Windindustriegebiet öffnen", sagte der Sprecher der Naturschützer, Karsten Otte. "Es erweckt den Eindruck, dass der Landesverband Erneuerbare Energien insbesondere den Grünen bei den Verhandlungen die Hand geführt zu haben scheint."

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