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Bundestag und Bundesrat hatten 2021 beschlossen, den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Grundschulkinder ab 2026 stufenweise einzuführen. - © Marcel Kusch
Bundestag und Bundesrat hatten 2021 beschlossen, den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Grundschulkinder ab 2026 stufenweise einzuführen. | © Marcel Kusch

Grundschul-Ganztag Städtetag NRW: „Schule darf sich nicht mittags aus dem Staub machen“

Die Städte brauchen schnell Geld und Planungssicherheit, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen umzusetzen. Außerdem wollen sie eine neue Balance zwischen Lernen und Betreuung.

17.06.2022 | Stand 17.06.2022, 07:25 Uhr

Düsseldorf. Der Städtetag fordert, den ab 2026 bundesweit greifenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder verbindlich im nordrhein-westfälischen Koalitionsvertrag zu verankern. Die Städte benötigten schnellstens Planungssicherheit, sagte der Geschäftsführer des Städtetags NRW, Helmut Dedy, in Düsseldorf. „Es muss jetzt begonnen werden, die Schulräume zu erweitern. Sonst kann der Rechtsanspruch im Jahr 2026 nicht erfüllt werden.“

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