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04.05.2022, Nordrhein-Westfalen, Bonn: Beschäftigte von kommunalen Kitas demonstrieren während einer Kundgebung der Gewerkschaft Verdi. Verdi hat die Erzieherinnen und Erzieher in kommunalen Betreuungseinrichtungen für den 4. Mai zu einem bundesweiten Streik- und Aktionstag aufgerufen. Es geht der Gewerkschaft im Tarifkonflikt um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - © Marius Becker/dpa
04.05.2022, Nordrhein-Westfalen, Bonn: Beschäftigte von kommunalen Kitas demonstrieren während einer Kundgebung der Gewerkschaft Verdi. Verdi hat die Erzieherinnen und Erzieher in kommunalen Betreuungseinrichtungen für den 4. Mai zu einem bundesweiten Streik- und Aktionstag aufgerufen. Es geht der Gewerkschaft im Tarifkonflikt um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | © Marius Becker/dpa

Streikende aus OWL dabei Anerkennung, Geld und Personal: Worum es im Kita-Tarifstreit geht

Eltern wollen eine gute Betreuung ihrer Kinder. Doch viele Fachkräfte sind überlastet, gut ausgebildete Sozialarbeiter und Erzieherinnen fehlen. Im Tarifstreit zwischen Verdi und den Arbeitgebern geht es auch um die Frage, was der Gesellschaft der Nachwuchs wert ist.

Ulli Brünger
09.05.2022 | Stand 09.05.2022, 16:49 Uhr

Düsseldorf. Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit der Beschäftigten in den kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten erhöht die Gewerkschaft Verdi weiter den Druck auf die Arbeitgeber. Für Mittwoch (10.30 Uhr) ist in Gelsenkirchen eine landesweite Kundgebung geplant. Hauptredner ist der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Werneke. Rund 8.000 Teilnehmende werden zu der Demo auf dem Heinrich-König-Platz erwartet, mehr als 500 davon aus ganz Ostwestfalen-Lippe. Weitere Warnstreiks sind in dieser Woche zu erwarten.

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