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Knapp drei Viertel der Unfälle seien nicht polizeilich gemeldet worden, so das Ergebnis. - © Jens Reichenbach
Knapp drei Viertel der Unfälle seien nicht polizeilich gemeldet worden, so das Ergebnis. | © Jens Reichenbach

Sturz über hohe Bordsteine Studie: Hohe Dunkelziffer bei Scooter-Unfällen - Helmpflicht sinnvoll

E-Scooter-Fahren sieht lässig aus, ist aber nicht ungefährlich. Nach einer Essener Klinikstudie dürften die Unfallzahlen merklich höher liegen als bisher offiziell erfasst. Viele Opfer verletzen sich schwer am Kopf - fast keiner trägt einen Helm.

10.02.2022 | Stand 10.02.2022, 08:48 Uhr

Essen (dpa). Nach einer Studie der Universitätsklinik Essen verunglücken offenbar mehr Menschen mit E-Scootern als in der offiziellen Statistik erfasst. Häufig seien Kopfverletzungen die Folge - bei den in der Studie erfassten Fällen hätten die Fahrerinnen und Fahrer fest durchweg keinen Helm getragen. Die Autoren der Essener Unfallchirurgie empfehlen eine Helmpflicht für die Scooter. Als häufigste Unfallursache bei den E-Rollern mit ihren vergleichsweise kleinen Rädern sei der Sturz über zu hohe Bordsteine angegeben worden. Dies solle künftig bei der Verkehrsplanung und beim Ausbau von Fahrradwegen berücksichtigt werden.

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