0
Stefan Schwartze ist SPD-Regionalvorsitzender für OWL. - © Annette Koroll FOTOS
Stefan Schwartze ist SPD-Regionalvorsitzender für OWL. | © Annette Koroll FOTOS

Reihungsvorschlag SPD-OWL stellt sich personell für die Landtagswahl auf

Die Sozialdemokraten nehmen auf ihrer digitalen Regionalkonferenz wichtige personelle Weichenstellungen vor.

Ingo Kalischek
04.02.2022 | Stand 04.02.2022, 20:05 Uhr

Düsseldorf/Bielefeld. Die Sozialdemokraten in Ostwestfalen-Lippe haben am Freitagabend über ihre Kandidatenvorschläge für die Landesliste zur NRW-Landtagswahl am 15. Mai abgestimmt.Der Regionalvorstand hatte zuvor einen Listen-Vorschlag gemacht, der während der digitalen Regionalkonferenz diskutiert wurde.

Letztlich stimmten die Delegierten mit 89 Prozent für folgende Reihenfolge. Auf den ersten von insgesamt 15 Plätzen der Regionalliste wurde die Landtagsabgeordnete Ellen Stock (Lippe) gewählt. Auf Platz 2 folgt der Landtagsabgeordnete Christian Dahm (Herford). Beide waren vom Regionalvorstand vorgeschlagen worden. Sie setzten sich in Kampfkandidaturen gegen Rachel Hasler und Michael Sprink durch.

Weitere Plätze im Überblick: 3.: Nora Wieners (Höxter), 4.: Dennis Maelzer (Lippe), 5.: Rachel Hasler (Gütersloh), 6.: Michael Sprink (Paderborn), 7.: Christina Kampmann (Bielefeld), 8.: Nesrettin Akay ( Bielefeld), 9.: Christina Weng (Minden-Lübbecke), 10.: Andreas Schröder (Minden-Lübbecke).

Schulpolitik soll "Chefsache" werden

Die Vorschläge aus den vier Regionen in NRW müssen am 19. Februar beim Landesparteitag zu einer gemeinsamen Landesliste zusammengeführt werden. Dann will die Partei auch ihr Wahlprogramm verabschieden. „Wir haben den bestmöglichen Kompromiss erreicht“, so der Regionalvorsitzende Stefan Schwartze über die OWL-Liste. Man setze auf ein Team aus Erfahrung und Erneuerung.

Landesparteichef Thomas Kutschaty schwor die Genossen in seinem Grußwort auf den gemeinsamem Wahlkampf ein. „NRW braucht eine starke Stimme für zehn Millionen Mieterinnen und Mieter im Land“, sagte Kutschaty, der für die SPD als Spitzenkandidat in die Wahl geht. In keinem anderen Land seien die Bildungschancen so ungleich verteilt wie in NRW, sagte Kutschaty und kündigte an, Schulpolitik zur „Chefsache“ zu machen, wenn er die nächste Landesregierung anführen sollte.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat den Genossen in NRW indes seine Unterstützung im Wahlkampf zugesichert und dazu plädiert, auf direkten Kontakt zum Bürger zu setzen. Der sogenannte Tür-zu-Tür-Wahlkampf sei eines der entscheidenden Instrumente gewesen, das der SPD bei der Bundestagswahl zum Erfolg verholfen habe, so Kühnert.

Mehr zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken