Arbeitnehmer, die ihrem Chef gefälschte Covid-Zertifikate vorlegen, müssen mit arbeitsrechtlichen Folgen rechnen. - © picture alliance
Arbeitnehmer, die ihrem Chef gefälschte Covid-Zertifikate vorlegen, müssen mit arbeitsrechtlichen Folgen rechnen. | © picture alliance

NW Plus Logo Arbeitsrecht Gefälschte Covid-Zertifikate: Nutzern droht Jobverlust

Herstellung und Nutzung falscher Immunitätsnachweise sind strafbar. Legen Arbeitnehmer ihrem Chef Fälschungen vor, kann laut dem Herforder Anwalt Jan-Wolfgang Hecker eine fristlose Kündigung folgen.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Berlin/Herford. Impfausweise, Testergebnisse oder digitale Zertifikat: Die Fälscher von Immunitätsnachweisen rund um das Coronavirus agieren immer professioneller. Vor allem gefälschte digitale Covid-Zertifikate, die Geimpfte und Genesene in Deutschland offiziell nur in Arztpraxen, Apotheken, Impfzentren und Krankenhäusern erhalten, fallen nur selten als Fälschung auf.

Doch wenn es auffällt, drohen hohe Strafen, da nicht nur die Herstellung von Fälschungen strafbar ist, sondern auch die Nutzung. Zudem müssen Arbeitnehmer, die ihrem Arbeitgeber Fälschungen vorlegen, mit massiven arbeitsrechtliche Konsequenzen rechnen. „Und zwar bis hin zur fristlosen Kündigung“, erklärt der Herforder Wirtschaftsjurist Jan-Wolfgang Hecker.

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