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Laut Umweltministerium ist beim Rehwild mit 115.362 erlegten Tieren ein absoluter Höchstwert verzeichnet worden. - © Symbolbild: Pixabay
Laut Umweltministerium ist beim Rehwild mit 115.362 erlegten Tieren ein absoluter Höchstwert verzeichnet worden. | © Symbolbild: Pixabay

Jäger in NRW Wegen Corona fällt die Treibjagd häufig aus

Deutlich weniger Feldhasen haben die Jäger in NRW in jüngster Zeit zur Strecke gebracht. Das hat nach Verbandsangaben etwas mit den Corona-Schutzmaßnahmen zu tun. Reh kam hingegen mehr auf den Tisch.

15.01.2022 | Stand 15.01.2022, 09:17 Uhr

Dortmund (dpa). Die Corona-Schutzmaßnahmen und der Klimawandel beeinflussen auch die Jagd. Um etwa die Hälfte ist die Zahl der erlegten Feldhasen im Ende März abgelaufenen Jagdjahr 2020/2021 in Nordrhein-Westfalen gesunken, wie aus der Bilanz hervorgeht. Der Landesjagdverband berichtet von ausgefallenen Gemeinschaftsjagden auf Feldhasen, weil der Aufwand für solche Treffen in Corona-Zeiten deutlich gestiegen sei. Teilweise seien durch Kontaktbeschränkungen die sogenannten Gesellschaftsjagden nur deutlich erschwert oder gar nicht möglich gewesen. Die Zahl der in aller Regel in Einzeljagd erlegten Rehe stieg hingegen um etwa ein Zehntel auf Rekordhöhe. Bei diesen Zahlen spielten aber auch noch weitere Faktoren eine Rolle.

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