Die neue Bundesregierung plant die Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge in Deutschland. - © picture alliance
Die neue Bundesregierung plant die Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge in Deutschland. | © picture alliance

NW Plus Logo Ärzte gegen Freigabe Suchtmediziner zur Legalisierung: "Cannabis kann Folgen wie Heroin haben"

Eine breite Front aus Medizinern in Deutschland warnt die Politik vor der Freigabe von Cannabis. Besonders gefährdet sind junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Berlin/Gütersloh. Die neue Bundesregierung plant die Freigabe von Cannabis in Deutschland. Mit nur einem Satz im Koalitionsvertrag kündigen SPD, Grüne und FDP eine radikale Zäsur in der deutschen Drogenpolitik an: „Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ein." Wann Cannabis legalisiert wird, steht laut der Ampel-Koalition noch nicht fest, doch sicher ist, dass die Freigabe kommen wird. Das Ziel: Die Qualität von Cannabis kontrollieren, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindern und den Jugendschutz gewährleisten. Doch genau das bezweifeln Ärzte. Einhellig warnt deshalb eine breite Front aus Medizinern vor der Einführung von Cannabis als Freizeitdroge.

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