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Impfdokumente sollten auf keinen Fall ins Internet gestellt werden. Sonst hätten Fälscher leichtes Spiel, mahnt das LKA. - © Symbolfoto: Pixabay
Impfdokumente sollten auf keinen Fall ins Internet gestellt werden. Sonst hätten Fälscher leichtes Spiel, mahnt das LKA. | © Symbolfoto: Pixabay

Immer mehr Fälle Gefälschte Impfdokumente: Mehr als 1.000 Fälle in NRW

Neben gefälschten Impfpässen fallen auch manipulierte Test- und Genesenennachweise laut neuen Regelungen unter das Strafrecht. Warum Geimpfte und Genesene mit ihren Daten sensibel umgehen sollten.

07.12.2021 | Stand 07.12.2021, 13:54 Uhr

Düsseldorf (epd). Gefälschte Impfdokumente stehen nach Angaben der Landeskriminalamtes (LKA) NRW derzeit hoch im Kurs und gefährden die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Vom 1. April bis 23. November dieses Jahres wurden landesweit 1.041 Fälle registriert, in denen Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ihre Impfnachweise oder ihre Test- und Genesenendokumente gefälscht hatten, wie das Landeskriminalamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. „Wer Impfpässe fälscht, verhält sich sozialschädlich und menschengefährdend. Das ist eine Straftat, meiner Ansicht nach eine moralisch ganz üble", sagte der LKA-Chef Ingo Wünsch.

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