Im Schatten des Paderborner Doms haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Missbrauchsfälle ereignet, in die Geistliche oder Bistums-Mitarbeiter verwickelt waren. - © picture alliance / Zoonar
Im Schatten des Paderborner Doms haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Missbrauchsfälle ereignet, in die Geistliche oder Bistums-Mitarbeiter verwickelt waren. | © picture alliance / Zoonar
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Missbrauchs-Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn: 160 Beschuldigte

Zwei Wissenschaftlerinnen der Uni Paderborn haben erste Ergebnisse einer Studie zu Missbrauchsfällen im Erzbistum Paderborn vorgestellt. Es gibt schwere Vorwürfe: Die Kardinäle Jäger und Degenhardt sollen Täter geschützt haben.

Birger Berbüsse
Martin Krause

Paderborn. Die katholische Kirche hat sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen immer wieder vertuscht und die Täter vor Konsequenzen geschützt. Das gilt auch für das Erzbistum Paderborn. Allein für die Zeit zwischen 1941 und 2002, der Amtszeit der Erzbischöfe Lorenz Jaeger (bis 1973) und Johannes Joachim Degenhardt (bis 2002), haben Wissenschaftlerinnen der Universität Paderborn im Rahmen einer Studie 160 Beschuldigte identifiziert. Dabei handele es sich ausschließlich um geweihte Geistliche, teilte die Uni mit – also keine Frauen oder Laien. Das ...

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