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In Bergheim wurde eine Frau zunächst nicht zur Wahl gelassen, weil sie ein Kopftuch trug. - © Symbolbild: picture alliance
In Bergheim wurde eine Frau zunächst nicht zur Wahl gelassen, weil sie ein Kopftuch trug. | © Symbolbild: picture alliance

Diskriminierungsvorwurf Große Empörung: Wahlhelferin in NRW weist Frau mit Kopftuch ab

Erst nach einer Beschwerde durfte die Frau wählen. Die Stadt äußert sich nun zu den Vorwürfen - will einen rassistischen Hintergrund aber nicht bestätigen.

28.09.2021 | Stand 28.09.2021, 17:09 Uhr

Bergheim (dpa/AFP). Bei der Bundestagswahl am Sonntag hat eine Wahlhelferin im nordrhein-westfälischen Bergheim eine Wählerin mit Kopftuch und Mundschutz abgewiesen. Bei einem "bedauerlichen Vorfall" sei der Frau zunächst das Wahlrecht unter Hinweis auf das Verhüllungsverbot verwehrt worden, erklärte die Kreisstadt am Dienstag in einer Stellungnahme. Erst nach einer Beschwerde der Frau bei der Wahlleitung und einer Anweisung des Rathauses habe sie ihre Stimme abgeben können.

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