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Auch viele jüngere Menschen erleiden schwere Verläufe und müssen beatmet werden. Für die Intensivmediziner eine Ausnahmesituation. - © Symbolbild:Pixabay
Auch viele jüngere Menschen erleiden schwere Verläufe und müssen beatmet werden. Für die Intensivmediziner eine Ausnahmesituation. | © Symbolbild:Pixabay
„Es ist die Welle der Ungeimpften"

„Man funktioniert einfach“: Corona-Alltag auf der Intensivstation

Immer noch sterben täglich viele Menschen an oder mit Corona. Ihre letzten Wochen verbringen sie oft auf Intensivstationen. Für das medizinische Personal ist der Alltag dort enorm belastend.

Fabian Strauch
23.09.2021 | Stand 23.09.2021, 19:10 Uhr

Essen. Immer wenn jemand im Sterben liegt, werden die Angehörigen verständigt. Sie dürfen dann ohne Termin auf die Intensivstation 2 der Essener Uniklinik, wo seit Corona mehr Menschen als sonst sterben. Etwa zwei Drittel der dort behandelten Covid-Patienten schaffen es am Ende nicht - trotz Spitzenmedizin und mitunter wochenlanger Behandlung rund um die Uhr. „Das ist kein Vergleich zu vorher", sagt Josephin Kampmann (29), Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die Häufung von vergeblichen Verläufen habe enorm zugenommen.

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