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Die Einstellungsbehörde hatte einem Polizeianwärter die Übernahme versagt, weil er ein Totenkopf-Tattoo auf dem Arm hat. (Symbolfoto). - © picture-alliance / ZB
Die Einstellungsbehörde hatte einem Polizeianwärter die Übernahme versagt, weil er ein Totenkopf-Tattoo auf dem Arm hat. (Symbolfoto). | © picture-alliance / ZB
Gerichtsurteil

Totenkopf-Tattoo steht Polizeidienst nicht zwingend entgegen

Die Einstellungsbehörde will einen Anwärter nicht übernehmen. Begründung: Dessen Totenkopf-Tätowierung wirke gewaltverherrlichend. Das Gericht sieht das anders.

14.09.2021 | Stand 14.09.2021, 12:55 Uhr

Düsseldorf (dpa/epd) - Eine Totenkopf-Tätowierung auf dem Arm steht der Übernahme in den Polizeidienst nicht grundsätzlich entgegen. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Dienstag entschieden (Az.: 2 L 1822/21). In dem Eilverfahren wurde dem Antrag des Bewerbers stattgegeben, das Land zu verpflichten, ihn vorläufig in den Vorbereitungsdienst für den Polizeivollzugsdienst einzustellen.

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