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Die Schulen sind geöffnet, trotzdem müssen alleine in NRW aktuell 30.000 Schüler zuhause bleiben, weil sie aufgrund eines Kontaktes zu einem Corona-Infizierten in Quarantäne müssen. - © picture alliance
Die Schulen sind geöffnet, trotzdem müssen alleine in NRW aktuell 30.000 Schüler zuhause bleiben, weil sie aufgrund eines Kontaktes zu einem Corona-Infizierten in Quarantäne müssen. | © picture alliance

Corona-Infektionsschutz Kinderärzte: „Kinderschutz geht nur durch die Rückkehr zur Normalität“

„Das kindliche Immunsystem ist deutlich besser auf das Coronavirus eingestellt, als die kindliche Seele auf anhaltende negative Einflüsse von Verboten und Vereinsamung“, sagt der Bielefelder Kinderarzt Marcus Heidemann.

Carolin Nieder-Entgelmeier
03.09.2021 | Stand 03.09.2021, 17:58 Uhr

Bielefeld/Paderborn. Übergewicht, Entwicklungsverzögerungen, Depressionen, Zwangsstörungen und Ängste. Das sind nur fünf von vielen gesundheitlichen Folgen der Pandemie, die Kinderärzte seit Monaten vermehrt bei ihren Patienten beobachten. „Wir erleben in unseren Praxen jeden Tag die Folgen von Long-Lockdown und praktisch kein Long-Covid", sagt der Bielefelder Marcus Heidemann, Vorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Westfalen-Lippe. Zum Schutz der Gesundheit von Kindern fordern die Kinderärzte deshalb eine Rückkehr zur Normalität. „Das kindliche Immunsystem ist deutlich besser auf das Coronavirus eingestellt, als die kindliche Seele auf anhaltende negative Einflüsse von Verboten und Vereinsamung."

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