Auf den Intensivstationen in deutschen Kliniken müssen nur noch wenige Covid-19-Patienten behandelt werden. Die meisten der Betroffenen sind Langzeitpatienten. - © picture alliance
Auf den Intensivstationen in deutschen Kliniken müssen nur noch wenige Covid-19-Patienten behandelt werden. Die meisten der Betroffenen sind Langzeitpatienten. | © picture alliance

NW Plus Logo Coronakrise 80 Tage beatmet: So ist die Corona-Lage auf den Intensivstationen

Die Zahl der Covid-19-Fälle in Kliniken sinkt. Aktuell müssen vor allem Langzeitpatienten behandelt werden. Doch was bedeutet das für Betroffene und Kliniken?

Carolin Nieder-Entgelmeier

Berlin/Bielefeld. Die Lage auf den Intensivstationen in den deutschen Krankenhäusern hat sich mit dem Rückgang der Corona-Infektionszahlen und dem Fortschritt der Impfkampagne merklich entspannt. Aktuell sind nur noch 407 Covid-19-Patienten auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen. Das entspricht knapp zwei Prozent der insgesamt 21.025 Intensivpatienten. Zu Neuaufnahmen kommt es nach Angaben der Kliniken kaum noch, denn die meisten Covid-19-Patienten sind Langzeitpatienten, die sich während der dritten Welle im Frühjahr infiziert haben und seit Wochen beatmet werden. Was das für die Patienten und die Teams auf den Intensivstationen bedeutet, erklärt Intensivmediziner Bernd Schönhofer vom evangelischen Klinikum Bethel (EvKB).

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