Klassische, persönliche Treffen von Selbsthilfegruppen waren aufgrund der Pandemie lange nicht möglich. - © Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Klassische, persönliche Treffen von Selbsthilfegruppen waren aufgrund der Pandemie lange nicht möglich. | © Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
NW Plus Logo Folgen der Corona-Krise

Versorgung gefährdet: Selbsthilfe-Gruppen senden Hilferuf

Weil seit Beginn der Pandemie kaum Gruppentreffen möglich sind, drohen viele Angebote wegzubrechen. Die Schlaganfall-Selbsthilfe will das verhindern.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Gütersloh. Bei vielen schweren Erkrankungen hat sich die Selbsthilfe in Deutschland neben der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung als vierte Säule im Gesundheitssystem etabliert. Besonders aktiv ist die Schlaganfall-Selbsthilfe in Deutschland. Allein die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe führt in ihrem Netzwerk 350 Selbsthilfegruppen mit 120.000 Mitgliedern. Doch die Corona-Pandemie bedroht viele Gruppen in ihrer Existenz. „Wir gehen davon aus, dass die Gruppen gerade ein Drittel ihrer Mitglieder verlieren", erklärt Stefan Stricker von der Stiftung...

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