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Die in diesem Jahr auf den Markt gebrachte Mundspülung kann nicht ausschließlich als Schutz vor dem Coronavirus genutzt werden. - © Dr.-Wolff
Die in diesem Jahr auf den Markt gebrachte Mundspülung kann nicht ausschließlich als Schutz vor dem Coronavirus genutzt werden. | © Dr.-Wolff

Kampf gegen das Virus AHA-Regeln weiter nötig: Rachenspülung kein Corona-Allheilmittel

Die Dr.-Wolff-Gruppe hatte Anfang des Jahres eine Mundspülung herausgebracht, die gegen das Coronavirus helfen soll. Nun gibt es Kritik von Wissenschaftlern an einer Werbeaussage des Konzerns.

Wiebke Wellnitz
05.06.2021 | Stand 05.06.2021, 10:53 Uhr

Bielefeld. Im Mai dieses Jahres brachte die Dr.-Wolff-Gruppe eine Mund- und Rachenspülung auf den Markt, die den Kampf gegen die Pandemie unterstützen sollte und in der Bielefelder Universitätsklinik getestet wurde. Die Idee: Die Viruslast und das Übertragungsrisiko wird durch regelmäßige Anwendung verringert. Begleitet wurde die Testphase des Produkts durch Forschende, um die Wirksamkeit nachzuweisen. Nun sorgt jedoch eine Werbeanzeige für Unmut bei dem beteiligten Forschungsteam. Die Behauptungen gehen den Medizinern etwas zu weit. Sie seien irreführend.

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