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Nach der Einschätzung der Staatsanwaltschaft in dem südamerikanischen Land hatte der Festgenommene innerhalb des Netzwerks eine wichtige Position. - © Symbolfoto: Pixabay
Nach der Einschätzung der Staatsanwaltschaft in dem südamerikanischen Land hatte der Festgenommene innerhalb des Netzwerks eine wichtige Position. | © Symbolfoto: Pixabay

Hauptbeschuldigter aus OWL Nach „Boystown“-Zerschlagung: Auslieferung von Verdächtigem beantragt

Die Plattform soll mehr als 400.000 Mitglieder gehabt haben und international ausgerichtet gewesen sein.

04.05.2021 | Stand 04.05.2021, 12:55 Uhr

Frankfurt/Main (dpa) - Nach der Zerschlagung der Kinderpornografie-Plattform „Boystown" hat die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft die Auslieferung des in Paraguay lebenden Tatverdächtigen beantragt. „Wir haben keine Erfahrungswerte, wie lange so etwas dauert", sagte eine Sprecherin am Dienstag. Nach Auskunft der paraguayischen Staatsanwaltschaft will sie den Mann wegen Kinderpornografie anklagen, der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt ist hiervon nichts bekannt. Für den Verdächtigen liegt ein internationaler Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main vor, auf dessen Grundlage soll die Auslieferung des Deutschen in die Mainmetropole erfolgen. Er war auf Ersuchen der deutschen Strafverfolgungsbehörden festgenommen worden.

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