Demonstranten zeigen am Tag des Schuldspruchs gegen den "NSU" Porträts der Mordopfer. - © picture alliance/dpa
Demonstranten zeigen am Tag des Schuldspruchs gegen den "NSU" Porträts der Mordopfer. | © picture alliance/dpa
NW Plus Logo Rechtsextreme Terrorserie

Was Nordrhein-Westfalen aus dem Fall NSU gelernt hat

Der "Nationalsozialistische Untergrund" hat jahrelang gebombt und gemordet. Bis zur Selbstenttarnung sind die Ermittlungen rassistisch geprägt. Was folgt aus den Erkenntnissen des Untersuchungsausschusses?

Florian Pfitzner

Düsseldorf. Als es im NSU-Prozess um den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße ging, prägte einer der Nebenklageanwälte die Schlagzeilen der folgenden Tage. Die Art und Weise der Ermittlungen habe ein "eindrückliches Beispiel von institutionellem Rassismus" geliefert, sagte Stephan Kuhn in seinem Plädoyer. "Für die erste Bombe trägt die Verantwortung der NSU, für die zweite trägt sie der deutsche Staat." Der Jurist sprach über die Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien, über die jahrelangen Verleumdungen und über die diffamierenden Medienberichte...

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