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Polizeipräsidium Essen: "Hohe Anzahl von beteiligten Beamten". - © picture alliance/dpa
Polizeipräsidium Essen: "Hohe Anzahl von beteiligten Beamten". | © picture alliance/dpa
NW Plus Logo Rechtsextreme Chatgruppen

NRW-Polizei empört über Hetzer in den eigenen Reihen

Den Sicherheitsbehörden liegen 230 Hinweise auf Mitarbeiter vor, die sich mutmaßlich in extrem rechten Chatgruppen hervorgetan haben. Das interne Magazin "Streife" versucht sich an einer Aufarbeitung.

Florian Pfitzner

Düsseldorf. Am Morgen des 16. September 2020 raunte es bereits durchs Internet. Im Laufe des Tages würde man noch Unschönes über die Polizei in NRW hören, twitterten Journalisten. Mittags flog erneut eine Chatgruppe auf, in der Polizisten rechtsextreme Inhalte geteilt hatten. Es ging um eine gesamte Dienstgruppe in Mülheim an der Ruhr, die zum Präsidium in Essen gehört. Innenminister Herbert Reul sprach von "übelster, widerwärtigster, neonazistischer, flüchtlingsfeindlicher Hetze" und einer "Schande für die NRW-Polizei"...

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