Der Kindesmissbrauch im Fall Lügde hat viele Menschen schockiert. Nun stockt die Aufklärungsarbeit im Untersuchungsausschuss. - © picture alliance/dpa
Der Kindesmissbrauch im Fall Lügde hat viele Menschen schockiert. Nun stockt die Aufklärungsarbeit im Untersuchungsausschuss. | © picture alliance/dpa
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Akten zurückgehalten: Lügde-Ausschuss fühlt sich blockiert

15 Monate nach Beginn seiner Arbeit liegen dem Untersuchungsausschuss immer noch nicht die wichtigsten Akten vor. Die Opposition erhebt schwere Vorwürfe gegen Justizminister Peter Biesenbach (CDU).

Lothar Schmalen

Düsseldorf. Bei fast jeder Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Behördenversagen im Fall des schweren Kindesmissbrauchs in Lügde stochern die Ausschussmitglieder im Nebel. Wenn sie Mitarbeiter der Jugendämtern vernehmen, denen schwere Fehler im Umgang mit Haupttäter Andreas V. vorgeworfen werden, oder Beamte der Polizei Lippe, denen Versäumnisse und Schlamperei bei Ermittlungen gegen V. zur Last gelegt werden, wissen die Abgeordneten oft nicht einmal, ob der gerade vernommene Zeuge zu denjenigen gehört, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen eben dieser Versäumnisse ermittelt hat...

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