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Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). - © picture alliance/dpa
Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). | © picture alliance/dpa

29 Beamte beteiligt Rechtsextreme Chats: Gewerkschaft der Polizei fordert Aufklärung

In den Ermittlungen müsse nun auch geklärt werden, wie die Chatgruppe über einen so langen Zeitraum bestehen konnte.

17.09.2020 | Stand 17.09.2020, 09:51 Uhr

Berlin (dpa) - Nach der Aufdeckung rechtsextremer Chatgruppen bei der nordrhein-westfälischen Polizei hat der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, umfassende Aufklärung gefordert. Es bestehe ein akuter Handlungsbedarf, sagte Radek am Donnerstag im Deutschlandfunk. Zum einen müsse es nun eine dienstrechtliche und strafrechtliche Aufklärung geben. „Da muss gehandelt werden, da müssen Konsequenzen gezogen werden - Entfernung aus dem Dienst, denke ich, wenn sich die Verdachtsfälle bestätigen", sagte der Gewerkschafter. Zum anderen müssten Polizisten aber auch intern gegen Rechtsextremismus gestärkt werden.

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