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Vergammelt und voller Maden: Zollbeamten am Flughafen Düsseldorf machen einen ungewöhnlichen Fund: Sieben Kilo Kuhhaut - © Zoll
Vergammelt und voller Maden: Zollbeamten am Flughafen Düsseldorf machen einen ungewöhnlichen Fund: Sieben Kilo Kuhhaut | © Zoll

Fragwürdige Delikatesse 7 Kilo Kuhhaut voller Maden am Düsseldorfer Flughafen entdeckt

Die Zollbeamten vor Ort haben schon viel Erfahrung mit illegalen Fleischimporten, doch dieser Fund überrascht auch sie. Das passiert jetzt mit der Haut.

11.11.2019 | Stand 11.11.2019, 13:51 Uhr

Düsseldorf. (dpa) Die Zollbeamten am Flughafen in Düsseldorf machten einen eher ungewöhnlichen sowie unangenehmen Fund. Bei einer Deutschen mit kamerunischen Wurzeln fanden sie im Koffer sieben Kilogramm Kuhhaut. Schon von weitem konnten die Beamten den unangenehmen Geruch aus dem Koffer der Wuppertalerin, die aus Kamerun über England kommend einreiste, wahrnehmen. Beim Öffnen des Gepäcks stießen sie dann auf zwei Plastiktüten, in denen sich die sieben Kilo Haut befanden. Die Kuhhaut war vergammelt, roch äußerst unangenehm und war übersät mit Maden. "Wir erleben es am Flughafen täglich, dass Reisende verbotenerweise Fleisch aus Drittländern nach Deutschland einführen", so Fabian Pflanz, Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf. "Doch ganze sieben Kilo vergammelte Haut ist auch für uns eine Premiere gewesen." Die Familie der Reisenden wollte die "schöne, weiche Haut" essen Auf Nachfrage habe die Reisende angegeben, es handele sich um eine Delikatesse aus Kamerun. Ihre Familie werde die „schön weiche" Haut essen. Dazu kam es nicht. Die Haut wurde umgehend sichergestellt. Da es sich im vorliegenden Fall nicht um einen artenschutzrechtlichen, sondern um einen veterinärrechtlichen Verstoß handelt, wird die Kuhhaut durch die Stadt Düsseldorf der Vernichtung zugeführt. Die Kosten dafür wird allerdings die Reisende tragen müssen.

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