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Landtag in Düsseldorf: "Klare Linie zur AfD". - © picture alliance
Landtag in Düsseldorf: "Klare Linie zur AfD". | © picture alliance

Rechtsextreme im Parlament Umgang mit AfD-Mitarbeitern entzweit Fraktionen im Landtag

Die FDP äußert Kritik am Vorschlag einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Laschet rechtfertigt sich für Aussage beim "Deutschlandtag" der Jungen Union.

Florian Pfitzner
30.10.2019 | Stand 30.10.2019, 08:28 Uhr

Düsseldorf. Quer durch die Parteien regt sich größtes Unbehagen, weil die AfD im nordrhein-westfälischen Landtag Mitarbeiter aus dem extrem rechten Lager angeheuert hat. Nun reagierte die FDP auf die Vorgänge. Dass bei Abgeordneten und Fraktionen "Mitarbeiter beschäftigt werden, die Organisationen nahestehen, die unsere freiheitliche demokratische Grundordnung in Frage stellen, ist in höchstem Maße besorgniserregend", sagte ihr Parlamentarischer Geschäftsführer, Henning Höne. "Die Fassade der AfD – wo sie überhaupt vorhanden war – bröckelt erheblich."

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