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Die Klärschlammverordnung des Bundes sieht vor, dass während der Entsorgung Phosphor zurückgewonnen wird. - © Roland Thöring
Die Klärschlammverordnung des Bundes sieht vor, dass während der Entsorgung Phosphor zurückgewonnen wird. | © Roland Thöring

Paderborn Westfalen Weser Energie gibt Klärschlamm-Projekt überraschend auf

Die Mengenzusagen von Gemeinden und Städten seien zu gering, so der kommunale Energieversorger

Mareike Gröneweg Mareike Gröneweg
09.10.2019 | Stand 08.10.2019, 20:18 Uhr

Kreis Paderborn. Klärschlamm betrifft jeden: Händewaschen oder Toilettengänge verursachen Abwässer, die wiederum Klärschlamm erzeugen. Da dessen Entsorgung sich aber zunehmend kompliziert gestaltet, wird Abwasser immer teurer. Nun ist eine Option zur regionalen Entsorgung von Klärschlamm weggebrochen: Westfalen Weser Energie hat das Großvorhaben eingestellt. Grund dafür: Die Mengenzusagen von Gemeinden und Städten seien zu gering, so der kommunale Energieversorger.

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