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Auch die Mühlenkreiskliniken sind mit Produkten der Firma Wilke beliefert worden. - © Mühlenkreiskliniken
Auch die Mühlenkreiskliniken sind mit Produkten der Firma Wilke beliefert worden. | © Mühlenkreiskliniken

Listerien in Wurstwaren Wilke hat auch die Mühlenkreiskliniken und das Klinikum Herford beliefert

Nach Angaben der Mühlenkreiskliniken gab es in den vergangenen Monaten keine Infektionen mit Listerien.

Carolin Nieder-Entgelmeier
08.10.2019 | Stand 08.10.2019, 18:38 Uhr

Minden. Auch in Ostwestfalen-Lippe ist die Wurst des nordhessischen Herstellers Wilke verarbeitet worden. Altenheime, Kliniken, Restaurants und Kantinen haben Wurstwaren von dem Anbieter bezogen. Dazu zählen auch das Klinikum Herford und die Mühlenkreiskliniken mit dem Johannes-Wesling-Klinikum Minden, dem Krankenhaus Lübbecke-Rahden, das Krankenhaus Bad Oeynhausen und das orthopädische Fachkrankenhaus, die Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen. Nach Angaben der Mühlenkreiskliniken ist die Zentralküche mit einem zurückgerufenen Schinkenspeck der Firma Wilke beliefert worden. "Sofort nach dem Rückruf am Mittwochnachmittag, den 2. Oktober, wurde der Schinkenspeck aus dem Verkehr gezogen", heißt es in einer Mitteilung von Unternehmenssprecher Christian Busse. "Bereits beim Abendessen ist der Schinkenspeck, der üblicherweise als Extra-Wunsch von den Patientinnen und Patienten gewählt werden konnte, nicht mehr verteilt worden." Nach Angaben der Mühlenkreiskliniken ist es unwahrscheinlich, "dass Patienten mit tatsächlich verkeimten Lebensmitteln der Firma Wilke in Berührung gekommen sind". "Der letzte Patient mit einem Listerienbefall wurde im Mai 2019 in einem Standort der Mühlenkreiskliniken behandelt. Seitdem wurde bei keinem Patienten der Keim nachgewiesen", heißt es weiter. Im Klinikum Herford wurden nach Informationen von nw.de ausschließlich mit erhitzten Wilke-Produkten beliefert worden.

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