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Ein Mann sitzt auf einem Stein auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft. Die Kommunen in NRW fühlen sich durch die Flüchtlingskosten ungerecht belasetet. - © picture alliance/dpa
Ein Mann sitzt auf einem Stein auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft. Die Kommunen in NRW fühlen sich durch die Flüchtlingskosten ungerecht belasetet. | © picture alliance/dpa

Nordrhein-Westfalen Kommunen bleiben auf Kosten für Flüchtlinge sitzen

Städte schlagen Alarm: Den Kämmerern fehlt inzwischen eine Milliarde Euro. Bei den Kosten für inzwischen 58.000 Geduldete lässt das Land die Kommunen völlig allein

Lothar Schmalen
26.09.2019 | Stand 26.09.2019, 19:13 Uhr

Düsseldorf. Die Kommunen in NRW fühlen sich vom Land bei der Finanzierung der Kosten für die Flüchtlinge im Stich gelassen. Dabei prangern kommunale Spitzenvertreter, ganz gleich, welcher Partei sie angehören, vor allem an, dass die Kostenerstattung von 10.392 Euro für jeden Flüchtling pro Jahr zu niedrig sei. Außerdem müssen die Kommunen die Kosten für Zehntausende von geduldeten Flüchtlingen alleine tragen.

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