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Der benachbarte Braunkohle-Tagebau verschlechtere die Situation des umkämpften Waldes «eklatant», schreiben Experten von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. - © dpa
Der benachbarte Braunkohle-Tagebau verschlechtere die Situation des umkämpften Waldes «eklatant», schreiben Experten von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. | © dpa

Braunkohletagebau Trotz Rodungsstopp: Der Hambacher Forst stirbt weiter

14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 07:55 Uhr

Kerpen (dpa). Der Hambacher Forst leidet einer Studie im Auftrag von Greenpeace zufolge schwer unter den Folgen von Hitze und Trockenheit. Der benachbarte Braunkohle-Tagebau verschlechtere die Situation des umkämpften Waldes „eklatant", schreiben Experten von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „An den Waldrändern zeigt sich das vermehrte Absterben von Bäumen, die besonderem Hitze- und Trockenstress ausgesetzt sind", heißt es darin. Es gebe vor allem an dem Waldrand, der dem Tagebau zugewandt ist, erhebliche Windschäden.

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