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Wollen an die SPD-Spitze: Die Bielefelder Landtagsabgeordnete Christina Kampmann und der Staatsminister Michael Roth. - © picture alliance/dpa
Wollen an die SPD-Spitze: Die Bielefelder Landtagsabgeordnete Christina Kampmann und der Staatsminister Michael Roth. | © picture alliance/dpa

Digitalisierung SPD-Vorsitz-Bewerber Kampmann und Roth fordern "Onlinegeld” für Bedürftige

Gordon Repinski
12.08.2019 | Stand 12.08.2019, 09:38 Uhr

Bielefeld/Berlin. Die beiden Bewerber um den Vorsitz der SPD, Michael Roth und Christina Kampmann, wollen mit einem "Onlinegeld” die Teilhabe ärmerer Menschen an der Digitalisierung ermöglichen. Dies geht aus einem internen Strategiepapier hervor, das dieser Redaktion vorliegt. "Mit einem digitalen Onlinegeld wollen wir die kommunikative Daseinsvorsorge sichern”, schreiben die beiden Politiker in dem Konzept. "Diese Leistung soll ähnlich dem Wohngeld für niedrige Einkommen einen Zugang zum Internet sichern”. Zudem wollen Roth und Kampmann den Anteil des Regelsatzes für Internet und Telefon innerhalb der Sozialleistungen erhöhen. Gerechtere Verteilung von Arbeitszeit Roth und Kampmann wollen zudem eine 28-Stunden-Woche in Berufen einführen, in denen Automatisierung zum Jobabbau führt. "Wir fordern eine gerechte Verteilung von Arbeitszeit überall dort, wo menschliche Arbeit durch neue Technologien ersetzt wird”, heißt es. "Vorbild ist der Tarifabschluss der IG Metall zur 28-Stunden-Woche.”

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