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Ein Plakat mit der Aufschrift "Bei Gewalt hört für unsder Spaß auf" hängt in der Notaufnahme im Klinikum Nürnberg. - © picture alliance
Ein Plakat mit der Aufschrift "Bei Gewalt hört für unsder Spaß auf" hängt in der Notaufnahme im Klinikum Nürnberg. | © picture alliance

Übergriffe Verroht unsere Gesellschaft? Immer mehr Berufsgruppen klagen über Gewalt

Politiker, Wissenschaftler und Betroffene selbst beklagen eine gesellschaftliche Verrohung, die mit verbalen Angriffen beginnt und in körperlichen Übergriffen gipfelt.

Carolin Nieder-Entgelmeier
06.08.2019 | Stand 06.08.2019, 09:04 Uhr

Berlin/Bielefeld. Politiker und Wissenschaftler beklagen eine Verrohung der Sprache, die immer häufiger in körperlicher Gewalt gipfelt. Studien belegen, dass verbale und körperliche Angriffe für immer mehr Berufsgruppen zum Alltag gehören. Übergriffe sind nicht mehr nur ein Berufsrisiko für Polizisten, sondern auch für Rettungskräfte, Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer, Zugbegleiter, Verwaltungsangestellte oder Politiker, auch in ländlichen Regionen wie OWL. Unter den Folgen dieser Verrohung leidet nach Angaben von Betroffenen auch das Vertrauen in die Solidargemeinschaft und geschützte Räume wie Schulen oder Krankenhäuser.

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