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Professor der Uni Bochum: Der Ostwestfale Rolf Heinze. - © Thorsten Gödecker
Professor der Uni Bochum: Der Ostwestfale Rolf Heinze. | © Thorsten Gödecker

Gutachten der Ruhr-Uni: Es mangelt in Westfalen am Zusammenhalt

Der Austausch zwischen OWL und anderen westfälischen Regionen ist relativ gering. Der Soziologe Rolf Heinze mahnt mehr Vernetzung und höheres Tempo an

Martin Krause
24.07.2019 | Stand 23.07.2019, 20:24 Uhr

Bochum/Bielefeld. Einige Regionen des NRW-Landesteils Westfalen haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Der Zusammenhalt innerhalb Westfalens aber ist nicht gewachsen – im Gegenteil. „Zwischen Ostwestfalen-Lippe, dem Münsterland und Südwestfalen sind die Verflechtungen relativ schwach ausgeprägt", sagt der Soziologe Rolf Heinze, der in Bad Oeynhausen wohnt und an der Ruhr-Uni Bochum den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft innehat. Gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Jörg Bogumil hat er im Auftrag der Stiftung „Westfalen-Initiative" ein Gutachten über die Lage Westfalens verfasst. „Es müsste mehr Vernetzung geben", zieht Heinze ein nüchternes Fazit.

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