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Alle gleich: Mode, die beide Geschlechter tragen können, gibt es bisher zumeist auf Laufstegen zu sehen. - © picture alliance / dpa
Alle gleich: Mode, die beide Geschlechter tragen können, gibt es bisher zumeist auf Laufstegen zu sehen. | © picture alliance / dpa

Sexismus und Mode "Blödsinn": Scharfe Kritik an Kleidungs-Thesen der Bielefelder Soziologin

#Metoo: Barbara Kuchler fordert beim Kirchentag gleiche Mode für Männer und Frauen – und unterstellt, manche Frau sei selbst Schuld, wenn sie begrapscht werde. Die Empörung ist groß

Björn Vahle
21.06.2019 | Stand 21.06.2019, 23:17 Uhr

Bielefeld. Sollte es Barbara Kuchler nur darum gegangen sein, die Metoo-Debatte nicht einschlafen zu lassen, dann muss man sagen: Mission erfüllt. Die Soziologin an der Uni Bielefeld forderte beim Evangelischen Kirchentag gleiche Kleidung für Männer und Frauen. Denn: Wenn Frauen sich schminkten, die Augenbrauen zupften und enge Kleidung trügen, müssten sie sich nicht wundern, „wenn sie angesehen werden und es zu Grabschereien kommt". Natürlich müssten Männer „ihre Hände im Griff haben". Es brauche dennoch entweder „Kartoffelsäcke für alle" oder enge, körperbetonte Klamotten für alle Geschlechter.

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