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Vor allem im Kontext von Fußball und Demonstrationen kommt es zwischen Polizisten und Fans oder Demonstraten zu Auseinandersetzungen. - © picture alliance
Vor allem im Kontext von Fußball und Demonstrationen kommt es zwischen Polizisten und Fans oder Demonstraten zu Auseinandersetzungen. | © picture alliance

Bochum/Bielefeld Studie zu Polizeigewalt: Erstmals werden auch Opfer gehört

2.000 Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt gibt es in Deutschland pro Jahr. Allerdings landet nur ein Bruchteil der Fälle vor Gericht.

Dominik Lenze
19.03.2019 | Stand 19.03.2019, 10:49 Uhr
Tobias Singelnstein vom Institut für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochumuntersucht Polizeigewalt. - © Katja Marquard
Tobias Singelnstein vom Institut für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochumuntersucht Polizeigewalt. | © Katja Marquard

Bochum/Bielefeld. Manchmal ist ein Polizist nicht Freund und Helfer, sondern Täter. 2.000 Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt gibt es in Deutschland pro Jahr. Allerdings landet nur ein Bruchteil der Fälle vor Gericht. Warum das so ist und womit Gewalt durch Polizisten zusammenhängt, untersucht Tobias Singelnstein am Institut für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum. Erstmalig wurden in dieser Studie die Opfer von Polizeigewalt befragt. Nun beginnt die Auswertung. Auch Bielefelder Anwälte und Wissenschaftler sind auf Ergebnisse gespannt, doch die Polizei ist kritisch.

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