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Angst vor neuem Wettrüsten: Demonstranten protestieren mit Masken von russlands Präsident Wladimir Putin (l.), Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump gegen das Aus des INF-Abrüstungsabkommens. - © Verwendung weltweit
Angst vor neuem Wettrüsten: Demonstranten protestieren mit Masken von russlands Präsident Wladimir Putin (l.), Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump gegen das Aus des INF-Abrüstungsabkommens. | © Verwendung weltweit

Wettrüsten SPD-Europapolitiker fordern neue Ostpolitik

Rüstungskontrolle: Achim Post und Martin Schulz legen Papier zur Münchner Sicherheitskonferenz vor. Die Sozialdemokraten wollen den INF-Vertrag retten

Sigrun Müller-Gerbes Sigrun Müller-Gerbes
14.02.2019 | Stand 14.02.2019, 21:26 Uhr |

Bielefeld. Nach Jahren der Abrüstung ist das Schreckgespenst eines neuen atomaren Wettrüstens zurück in Europa. Führende Europapolitiker der SPD fordern deshalb kurz vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz eine Neuorientierung der deutschen und europäischen Sicherheitspolitik. Es sei „höchste Zeit für eine neue Politik der Abrüstung und Entspannung", schreiben Ex-Parteichef Martin Schulz und Achim Post (Minden), Generalsekretär der Sozialdemokratischen Partei Europas, in einem Appell an die Teilnehmer der Konferenz, die heute beginnt.

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