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Freuen sich über das Urteil: Karin Glaub mit Tochter Kim-Lea im Berufsbildungsbereich der Herforder Lebenshilfe. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Freuen sich über das Urteil: Karin Glaub mit Tochter Kim-Lea im Berufsbildungsbereich der Herforder Lebenshilfe. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford/Detmold Familie erstreitet Grundsicherung für behinderte Tochter

Urteil: Kim-Lea Glaub steht staatliche Unterstützung zu, doch der Kreis Herford zahlt aufgrund einer Änderung im Sozialgesetzbuch nicht. Das Sozialgericht Detmold hat nun entschieden, dass die Verwaltung doch zahlen muss.

Carolin Nieder-Entgelmeier
29.08.2018 | Stand 29.08.2018, 17:36 Uhr

Herford/Detmold. Kim-Lea Glaub hat das Down-Syndrom. Die 19-Jährige arbeitet in den Herforder Werkstätten und verdient 80 Euro im Monat. Aufgrund des geringen Verdienstes steht der Herforderin Grundsicherung zu. Doch die Auszahlung wird ihr und vielen anderen Menschen mit Behinderung aufgrund der Neufassung eines Paragrafen im Sozialgesetzbuch verwehrt. Dagegen wehrt sich Familie Glaub mit Unterstützung der Lebenshilfe, die nach einem monatelangen Kampf nun endlich Erfolg hat. Denn das Sozialgericht Detmold hat entschieden, dass Kim-Lea Glaub Anspruch auf Grundsicherung hat.

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