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Fühlt sich im Stich gelassen: Stefan Straube-Neumann arbeitet sich durch die Unterlagen diverser Behörden. 2014 hat er für eine syrische Familie gebürgt. - © Barbara Franke
Fühlt sich im Stich gelassen: Stefan Straube-Neumann arbeitet sich durch die Unterlagen diverser Behörden. 2014 hat er für eine syrische Familie gebürgt. | © Barbara Franke

Hille/Düsseldorf Flüchtlingsbürgen in OWL wehren sich gegen horrende Forderungen

Forderungen: Weil Stefan Straube-Neumann einer syrischen Familie den Aufenthalt in Deutschland ermöglicht, soll er jetzt fast 50.000 Euro zahlen. Der Hiller fordert eine politische Lösung, die bundesweit gilt.

Carolin Nieder-Entgelmeier
08.08.2018 | Stand 08.08.2018, 14:19 Uhr

Hille/Düsseldorf. 2014 findet der Bürgerkrieg in Syrien einen seiner blutigen Höhepunkte: Die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht, die Auffanglager in den Nachbarländern sind überfüllt und immer mehr Menschen machen sich auf den Weg nach Europa. Stefan Straube-Neumann kümmert sich in dieser Zeit ehrenamtlich um Flüchtlinge in Deutschland und erlebt schwer traumatisierte Menschen. Der Hiller entscheidet sich dafür, einer syrischen Familie den sicheren Weg nach Deutschland zu ermöglichen und bürgt für sie mit Verpflichtungserklärungen.

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