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Vor der Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen: Staatssekretär Andreas Bothe macht sich mit seiner Sprecherin Wibke Op den Akker auf den Weg zum Gespräch mit Bürgermeister Dirk Becker. - © Sigurd Gringel
Vor der Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen: Staatssekretär Andreas Bothe macht sich mit seiner Sprecherin Wibke Op den Akker auf den Weg zum Gespräch mit Bürgermeister Dirk Becker. | © Sigurd Gringel

Oerlinghausen Staatssekretär sorgt bei Besuch der Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen für Fassungslosigkeit

Die Nachbarn der zentralen Flüchtlingsunterkunft Oerlinghausen leiden seit einem Jahr unter der wachsenden Kriminalität. Sie fordern ein Ende der Unterbringung von Asylsuchenden ohne Bleibeperspektive.

Sigurd Gringel
24.01.2018 | Stand 24.01.2018, 12:23 Uhr
Carolin Nieder-Entgelmeier

Oerlinghausen. Als Staatssekretär Andreas Bothe vom Landesamt für Flüchtlinge am Freitag dem Hilferuf der Stadt Oerlinghausen folgt, ist die Hoffnung in der verängstigten Nachbarschaft der zentralen Flüchtlingsunterkunft groß. Seit einem Jahr passen die Anwohner dort ihr Leben an die Angst vor Einbrüchen und Diebstählen an. Doch der Besuch hinterlässt verbrannte Erde: Bothe erklärt, dass es für die Menschen in Oerlinghausen keinen Anlass für Angst im Dunkeln gebe. Es gebe zwar Probleme mit mehr Einbrüchen und Diebstählen, aber keinen Anstieg bei Körperverletzungen oder sexueller Gewalt. In der Nachbarschaft herrscht Fassungslosigkeit.

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