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Gängige Praxis: Konventionelle Landwirte fahren mit einer Pestizidspritze über die Felder. Bei Wind können Gifttropfen auch auf benachbarte Böden wehen. - © dpa
Gängige Praxis: Konventionelle Landwirte fahren mit einer Pestizidspritze über die Felder. Bei Wind können Gifttropfen auch auf benachbarte Böden wehen. | © dpa

Lichtenau/Hamm Giftiger Pflanzenschutz: Biobauer klagt gegen konventionelle Nachbarn

Pflanzenschutzmittel: Klagender Biobauer fordert auch in zweiter Instanz Schadensersatz von benachbarten Landwirten. Das OLG Hamm vertagt die Verhandlung und will womöglicheinen weiteren Gutachter hören.

Andrea Frühauf
29.11.2017 | Stand 30.11.2017, 11:46 Uhr

Lichtenau/Hamm. Solche Streitfälle gibt es laut Landwirtschaftskammer NRW sehr selten – auch weil die Beweisführung schwierig sei: Der Biolandwirt Hartmut Böhner aus Lichtenau hat benachbarte konventionelle Landwirte verklagt, weil angeblich Tropfen von deren verwendeten giftigen Pflanzenschutzmitteln auf seine Felder geweht wurden. Damit sei seine gesamte Ernte auf mehreren Feldern (Staudensellerie, Grünkohl, Fenchel) als Bioware unverkäuflich geworden.

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