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Wollen kämpfen: Karin Glaub mit Tochter Kim-Lea (18) im Berufsbildungsbereich der Herforder Lebenshilfe. Kim-Lea fügt Deckel zusammen. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Wollen kämpfen: Karin Glaub mit Tochter Kim-Lea (18) im Berufsbildungsbereich der Herforder Lebenshilfe. Kim-Lea fügt Deckel zusammen. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford/Berlin 80 Euro trotz Arbeit: Herforder Familie kämpft um Gerechtigkeit für Tochter

Sozialhilfe: Kim-Lea Glaub steht aufgrund ihrer Behinderung Grundsicherung zu. Die wird ihr aber wegen einer Gesetzesänderung nicht ausgezahlt, weil sie im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt arbeitet.

Carolin Nieder-Entgelmeier
24.11.2017 | Stand 24.11.2017, 12:26 Uhr

Herford/Berlin. Kim-Lea Glaub hat das Down-Syndrom und leidet zudem an einer Verformung der Wirbelsäule, einer sogenannten Skoliose. Die 18-Jährige arbeitet in den Herforder Werkstätten und erhält 80 Euro im Monat, was einem Stundenlohn von 0,58 Euro entspricht. Aufgrund des geringen Verdienstes steht der Herforderin Grundsicherung zu. Doch die Auszahlung von monatlich 700 Euro wird ihr und vielen anderen Menschen mit Behinderung aufgrund der Neufassung eines Paragrafen im Sozialgesetzbuch verwehrt.

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