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NRW Bielefelder Staatsrechtler Gusy hält Medienminister Holthoff-Pförtner für nicht tragbar

Politiker sei „Spieler und Schiedsrichter zugleich“ / Auch der Rücktritt von den Ämtern habe den Interessenkonflikt nicht beseitigt

Lothar Schmalen
16.08.2017 | Stand 16.08.2017, 19:59 Uhr
Der Bielefelder Staatsrechtler Christoph Gusy. - © Uni Bielefeld
Der Bielefelder Staatsrechtler Christoph Gusy. | © Uni Bielefeld

Düsseldorf. Der renommierte Staatsrechtler Christoph Gusy hält Stephan Holthoff-Pförtner als Medienminister in NRW für nicht tragbar. Als Anteilseigner der Funke-Mediengruppe sei der Minister „Schiedsrichter und Spieler zugleich – das geht nicht", sagte Gusy im Gespräch mit nw.de. Gusy ist Professor für Öffentliches Recht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte an der Universität Bielefeld.

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