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Tablets zur Datenverarbeitung: Lehrer haben Zugriff auf sensible Daten von Schülern. Auf Wunsch der Landesregierung sollen Lehrer diese Daten bald auch auf privaten Geräten aufrufen und bearbeitet können. Doch die Landesdatenschutzbeauftragte hat Bedenken. - © picture alliance / dpa
Tablets zur Datenverarbeitung: Lehrer haben Zugriff auf sensible Daten von Schülern. Auf Wunsch der Landesregierung sollen Lehrer diese Daten bald auch auf privaten Geräten aufrufen und bearbeitet können. Doch die Landesdatenschutzbeauftragte hat Bedenken. | © picture alliance / dpa

Düsseldorf Digitale Infrastruktur für Schulen in der Kritik

Die Bereitstellung einer gesicherten schulischen IT-Infrastruktur über die Plattform 
Logineo NRW musste wegen massiver datenschutzrechtlicher Bedenken verschoben werden

Carolin Nieder-Entgelmeier
14.01.2017 | Aktualisiert vor 0 Minuten

Düsseldorf. Um das digitale Chaos an Schulen zu beenden, haben sich die Landesregierung und die Kommunen in NRW dazu entschlossen, Schulen eine digitale Infrastruktur bereitzustellen. Die Plattform Logineo NRW soll allen Schulen einen geschützten Zugang zu Kommunikation, Lernmitteln und Dateimanagement bieten. Doch die angekündigte Umsetzung für Sommer 2016 blieb aufgrund massiver datenschutzrechtlicher Bedenken bislang aus. Lehrer, Schüler und Eltern befürchten Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte.