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„Grundsätzliche Überlegungen sind richtig": Richterbund-Chef Jens Gnisa. - © Andreas Zobe
„Grundsätzliche Überlegungen sind richtig": Richterbund-Chef Jens Gnisa. | © Andreas Zobe

Bielefeld Interview: Ein Gespräch über die Lehren aus dem Fall des Berlin-Attentäters

Der Bielefelder Jens Gnisa ist Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und spricht mit uns über den Ruf nach härteren Gesetzen und Versäumnisse im Fall Anis Amri

Stefan Boes
12.01.2017 | Stand 12.01.2017, 15:28 Uhr

Bielefeld. Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, erklärt im Interview, dass eine Abschiebung von Anis Amri auf Basis der bestehenden Rechtsgrundlage „vermutlich möglich gewesen" wäre. Amri habe unter anderem mehrere Alias-Namen benutzt, sich als Ägypter ausgegeben und gegen die Residenzpflicht verstoßen.