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Speziell ausgebildete Sexualbegleiterinnen und -begleiter helfen Menschen mit Behinderung Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität zu erfahren. - © David Ebener/picture alliance/dpa
Speziell ausgebildete Sexualbegleiterinnen und -begleiter helfen Menschen mit Behinderung Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität zu erfahren. | © David Ebener/picture alliance/dpa

Bielefeld Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung in der Diskussion

Bethel und der Sozialverband VdK NRW üben Kritik. Bielefelder Sexualpädagoge fordert Aufklärung und Teilhabe in allen Bereichen

Nora Pfützenreuter
10.01.2017 | Stand 11.01.2017, 06:35 Uhr |

Bielefeld/Düsseldorf. Es ist offenbar ein Tabuthema: Menschen mit Behinderung und Sexualität – das passt in vielen Köpfen nicht zusammen. Darüber zu reden, fällt noch schwerer. Das wurde unlängst durch die Debatte deutlich, die die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, durch ihre Äußerung angestoßen hatte. Scharfenberg hatte gefordert, Pflegebedürftigen und schwer Kranken „Sex auf Rezept" zu bezahlen. In den Niederlanden sei dies bereits Praxis, allerdings unter strengen Auflagen.

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