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"Hinter Gittern": Mario Mengedoth wacht über die Häftlinge der JVA Detmold

Manchmal hat der JVA-Beamte das Gefühl, in einem Hotel zu arbeiten - in einem vergitterten

Hanna Paßlick
22.06.2016 | Stand 22.06.2016, 17:04 Uhr
Aufschluss am Morgen: Mario Mengedoth öffnet in der JVA Detmold die Tür zu einer Haftzelle, in der zwei Gefangene leben. - © Vera Gerstendorf-Welle
Aufschluss am Morgen: Mario Mengedoth öffnet in der JVA Detmold die Tür zu einer Haftzelle, in der zwei Gefangene leben. | © Vera Gerstendorf-Welle

Detmold. Ein Arbeitstag im Leben des Mario Mengedoth beginnt morgens um sechs mit einer Durchsage. Leicht verzerrt schallt seine Stimme durch die Lautsprecher und verkündet den ersten „Aufschluss". So heißt das Öffnen der Hafträume im Gefängnisjargon. Mario Mengedoth ist Justizvollzugsbeamter in der JVA Detmold. An seine Arbeit im Gefängnis habe er sich gewöhnt, sagt der 36-Jährige. Doch es gibt Tage, da verfolgt sie ihn bis in den Schlaf.

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