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Waldbrände in Russland - © Foto: Vasily Kuper/AP/dpa
In der Region Jakutsk brennt der Wald an vielen Stellen. | © Foto: Vasily Kuper/AP/dpa
Klima

Experte: Russische Waldbrände mit Folgen für Permafrostboden

Der Wald in Sibirien schützt den darunter liegenden Boden, in dem viele Treibhausgase gebunden sind. Doch nun brennt es an vielen Stellen.

17.08.2021 | Stand 12.09.2021, 19:07 Uhr

Jakutsk. Angesichts der verheerenden Waldbrände in Russland rechnen Experten mit langfristigen Folgen für den Permafrostboden. "Im ersten Jahr gibt es keine großen Veränderungen. Zu erwarten sind sie in der Regel in zwei bis fünf Jahren", sagte der Wissenschaftler Alexander Fjodorow vom Institut für Permafrost in der sibirischen Großstadt Jakutsk der Deutschen Presse-Agentur. Vieles hänge nun vom Wachstum neuer, anpassungsfähiger Pflanzen und des Unterholzes ab. Wald schützt den gefrorenen Boden vor dem Auftauen.

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