0
- © Jens Schierenbeck/dpa
Studien zeigen, dass anonymisierte Bewerbungen für fairere Chancen sorgen. Im Ausland ist das Verfahren oft der Standard. Doch in Deutschland gibt es noch immer viele Bedenken. | © Jens Schierenbeck/dpa

Arbeitsmarkt Die anonymisierte Bewerbung hat einen schweren Stand

Vanessa Reiber
15.09.2022 | Stand 16.09.2022, 07:24 Uhr

«Wenn Sie Yilmaz heißen, dann müssen Sie in Deutschland deutlich mehr Bewerbungen schreiben als mit dem Namen Schmidt - und das bei exakt gleicher Qualifikation. Studien zeigen das leider immer wieder», sagt die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman. Etwa ein Viertel der Diskriminierungserfahrungen im Arbeitsleben würden in der ersten Phase, während der Arbeitssuche und Bewerbung, gemacht.

Mehr zum Thema